raeuber titelräuber in the box
Schillers Räuber für die Generation Popmusik

"Ist das Pop-Theater oder Theater-Pop? Egal. In jedem Falle ist es eine der rasantesten und unterhaltsamsten Vollplayback-Shows mit gleichzeitigem Bildungsauftrag. Und, noch wichtiger: eine, die mit deutscher Klassik jugendliche Zuschauer zu begeistern weiß."
Gabi Gies, NRZ, 14.6.2013 (mit freundlicher Genehmigung)

 
"In dieser Version von Schillers "Räuber" muss Karl von Moor erst einmal "die Welt retten". Und dazu checkt Tim Bendzko musikalisch noch schnell seine 148 Mails. Das, was Bridge Markland im Adolfinum auf die Bühne bringt, kann man fast nur als "abgefahren" bezeichnen. In ihrem Stück "Räuber in the Box" erzählt die in Berlin lebende Künstlerin das Sturm- und Drang-Drama um die Brüder Karl und Franz von Moor gleichzeitig als wildes Puppenspiel, Voll-Playback-Show, Pantomime, Schauspiel und als Parforce-Ritt durch die Musikgeschichte. ..."
Anja Katzke, Rheinische Post, 14.06.2013

„…..entsteht … ein vergnügliches Einfrauenweltverwirbelungsspiel. ….einem prachtvollen Konzept und dessen souveräner Umsetzung.“
Tom Mustroph, zitty 14, 2012 (mit freundlicher Genehmigung)

"... wenn Markland als Karl spricht, setzt sie eine ernste Miene auf, die keinen Zweifel zulässt: Es geht um Leben oder Tod. Spielt sie den Franz, verzieht sich ihr Gesicht zur fiesen Grimasse. Spielt sie Amalia, verdreht sie die Augen und lässt Franz pure Abscheu spüren. Bridge Markland vollzieht, wofür sie seit Jahren bekannt ist: Geschlechtsverwandlungen im Sekundentakt. ..."
Katrin Gottschalk, Tagesspiegel, 19.6.2012 (mit freundlicher Genehmigung)

„Angenehm kurz-(weilig) gestaltet sich Bridge Marklands Fassung von Friedrich Schillers Vierstundendrama „Die Räuber“. …
Die Aufführung lebt vom stetigen Rollenwechsel – wenn Bridge Markland die Puppen beiseitelegt und mittels Mütze oder Langhaarperrücke von der Frauen- in die Männerrolle und wieder zurück schlüpft, gibt es Momente großer Intensität. Ihr Körper fungiert dabei als Leinwand, auf den die verschiedenen Geschlechter projiziert werden, ohne selbst einer Geschlechterkategorie zugeordnet zu sein, das verblüfft. …“
Elke Koepping, Siegessäule Online, 13.6.2012 (mit freundlicher Genehmigung)

"...Beeindruckend, wie rasant Bridge Markland zwischen ihrem eigenen Spiel und dem der Puppen wechselt. Originell auch die Ton-Kollage aus 157 Musikzitaten, die den Text selbst in den melodramatischsten Momenten ironisch kommentieren. Gründlicher als mit dieser Pop-Version kann man das 231 Jahre alte Stück nicht entstauben. "
Ulrike Borowczyk, Berliner Morgenpost, 12.6.2012 (mit freundlicher Genehmigung)

"...„classic in the box von und mit Bridge Markland entsteht an einer Schnittstelle von Kinderzimmer, Synchronisation und Playback, Geschlecht und Gesetz, Wiederholung und Erinnerung. Akustisch sprechen die Personen als Puppen nicht nur (miteinander), vielmehr wird durch die Popmusik immer noch eine weitere Ebene eines spiegelnden Aha-Kenn-ich für Sekundenbruchteile eingeführt. … Dallas-Jingles etc.
Pop-Musik als Selbstkommentar und Lebenshilfe. Wenn man der „Generation Pop-Musik“ angehört, verändert sich der Text des Schauspiels und das Schauspiel selbst.

War und ist Pop-Musik nicht immer jene Schnittstelle von Hören und Kommentieren. Re-reading und re-writing zugleich der Räuber mit den Ebenen der Pop-Musik? Bridge Markland macht daraus eine Kunst und liest die Räuber auch quer gegen den Strich.“
Dr. Torsten Flüh, Night Out @ Berlin, Kultur Blog, 10.6.2012, (mit freundlicher Genehmigung)
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Fotos: photogräphin.de