02 faust titelfaust in the box
Goethes Faust für die Generation Popmusik

"...Standing Ovations gab es für eine freche und dabei respektvolle, komische und erstaunlich klamaukfreie Faust Performance ...Diese Produktion muss man gesehen (und gehört) haben.
lokalkompass.de, Recklinghausen anlässlich des Auftritts bei den Ruhrfestspielen, 5.6.2014

 
„…Überraschend, wieviel Goethe in den musikalischen Mainstream geschwappt ist.
Mini Playbackshow meets ganz großes Theater: alle Charaktere werden von Markland im wahrsten Sinne des Wortes performativ hervorgebracht. Schauspielerisch total beeindruckend, fasziniert jeder Rollenwechsel aufs Neue. Selten war ein Faust so lüstern, wie die Fausthandpuppe und selten gebärdete sich ein Mephisto derart diabolisch wie Markland in ihrer schlichten schwarzen Kleidung, mit dem weiß geschminkten Gesicht.
Ein definitiv lohnenswerter Theaterabend für TheaterliebhaberInnen, Fans von Judith Butler und all diejenigen, die einfach nur gut unterhalten werden möchten. Außerdem ist Faust in the Box der gelungene Beweis dafür, dass auch Goethe richtig Spaß machen kann.“
Julia Ariane Reiter, 23.5.2013, http://kultkompott.wordpress.com/2013/05/23/instant-theater-faust-in-the-box/
(mit freundlicher Genehmigung)

“Dieser Faust ist anders und ungewöhnlich… Markland spielt sie alle: Mephisto, wendig wie eine züngelnde Schlange, den zaudernden Faust mit Doktorhut, der seiner eintönigen Welt entfliehen will, und das bescheidene Gretchen mit blonder Zopfperücke. … Bridge Markland ist ein wahres Multitalent: … (und bietet) einen spannenden Zugang zu der Welt des Goethe Klassikers. …
Anja Katzke, Rheinische Post, 13.11.09

“"faust in the box" präsentiert die Performance- und Verwandlungskünstlerin Bridge Markland ... die nicht nur sich selbst, sondern auch Texte auf das Erstaunlichste verwandeln kann. Zuletzt verblüffte sie mit einem sehr eigenwilligen Blick auf Schiller. Jetzt kommen Goethes Faust und Gretchen als rasendes Kasperltheater dran, begleitet von den Rolling Stones, Freddy Quinn, Madonna, Seeed und Marika Rökk.“  
Esther Slevogt, taz, Berlin, 31.10.06

“… Mit unglaublicher Mimik, Tempo und Verwandlungsakrobatik …Hintergründig, manchmal böse und immer mit leichter Ironie ist das ein Faust, den die Welt bislang noch nicht erlebt hatte.“
Jks, Vogtlandanzeiger, Thüringen, 23.9.08

“„Männer sind Schweine – traue ihnen nicht ...” Weil Gretchen schließlich doch dem verhängnisvollen Werben ihres Heinrichs erliegt, passt der eingespielte Ärzte-Hit an dieser Stelle wie die Faust aufs Auge:
… Klassiker im neuen Kleid: Faust – featuring Metallica, Pink und Freddy Quinn.
… „Let me entertain you”: Synchron bewegt …(Faust) die Lippen zu smartem Robbie Williams-Pop und plötzlich dämmert es … einem…, dass Hölle heute anders definiert wird. Kasperletheater? Musical? Videoclip? …
Der radikal gekürzte Text lebt von den haargenau eingepassten Musikzitaten aus einem knappen Jahrhundert Schlager, Pop und Rock. Manchmal kommentieren die Liedfetzen das Geschehen, manchmal ersetzen sie Textpassagen. Und meist erweisen sie sich als probates Mittel zum sinnlicheren Verständnis. Elvis schmachtet „Falling in love”, als Faust seinem Gretchen begegnet, und das haucht ihm einfach Madonnas „Like a virgin” entgegen. Mehr gibt es erstmal nicht zu sagen.
Warum sie den Faust auf diese Art spiele, fragten die Schüler die Berliner Künstlerin im Anschluss an die Vorstellung. „Wir wachsen auf mit populärer Musik, wir verbinden mit Liedern unsere erste Liebe, unseren ersten Kummer,” so die Antwort von Bridge Markland.
Gabi Gies, NRZ, 12.11.2009 (mit freundlicher Genehmigung)

“Da liefern sich Faust und die Seinen eine muntere Zitat- und Sloganschlacht mit Madonna, Freddy Quinn, Peter Maffay und Marika Rökk. Bridge Markland...das schrille Multitalent...zaubert eine Überraschung nach der anderen hervor: Kasperletheater, Playback-Show und einen schier unerschöpflichen Vorrat an Grimassen. Ein Heidenspaß.“    
Kap, Berliner Morgenpost, 4.11.2006

" Wer hätte gedacht, dass Peter Maffays Musik Leben retten kann? Kann es aber – zumindest das von Faust. ... Doch nicht nur die Musik macht den Klassiker leichter verdaulich, sondern auch die Performance der Schauspielerin, die ganz alleine alle Rollen spielt – unterstützt von ein paar Handpuppen. Das expressive Spiel Marklands ist beeindruckend, vor allem ihre intensive Mimik, die gerade aus Mephisto einen wahren Teufel macht. Dazu ihre Bewegungen und der perfekte Übergang von den gesprochenen zu den gesungenen Passagen. Sowohl Musik als auch Text kommen wie bei einem Hörspiel vom Band – doch Markland ist absolut synchron, verleiht mit ihrem Spiel jeder Figur und jeder Stimme neues Leben.
Trotz Popmusik, Stimmen vom Band und Handpuppen verliert das Goethsche Drama bei Bridge Markland nichts von seiner Ernsthaftigkeit, nichts von seiner Dramatik, denn Markland hat, trotz ihrer Eingriffe, den Respekt vor dem Stück nicht verloren ...."
Simone Gogol, Stadtrandnachrichten Online Zeitung für Steglitz - Zehlendorf , 5.10.2012
ganze Kritik lesen - > http://www.stadtrand-nachrichten.de/wordpress/falling-in-love-with-faust-bridge-markland-holt-goethes-drama-teuflisch-kraftvoll-aus-der-box/

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